Schützt, was Ihr liebt!

Einfach selbst gemacht: saftiger Brombeerkuchen

Der Brombeerkuchen vom Blech steht auf einem gedeckten Tisch.

Ob beim Waldspaziergang oder im heimischen Garten – von August bis Oktober können Sie saftige Brombeeren von den Dornsträuchern pflücken. Ausgereifte Brombeeren lassen sich jedoch nur kurz lagern und sollten am besten noch am selben Tagen vernascht werden. Mit diesem einfachen Brombeerkuchen können Sie größere Mengen an Beeren im Handumdrehen verarbeiten. Leckerer Mürbeteig, eine Schicht selbst gemachte Vanillecreme und knusprige Streusel auf den Brombeeren machen diesen Kuchen zum sommerlichen Genuss! Ja, es stimmt: Backen kann im Sommer mitunter etwas anstrengend sein. Aber ich verspreche Ihnen, dass Sie für die einzelnen Arbeitsschritte nicht lange brauchen werden. Und das raffinierte Ergebnis mit den leckeren Streuseln entschädigt in jedem Fall für den Aufwand. Außerdem ist dieser Brombeerkuchen das perfekte Mitbringsel für die nächste Sommerparty oder den Sonntag bei der Familie.

Reife Brombeeren erkennen: Darauf sollten Sie achten

Als Familienmitglied der Rosengewächse sind Brombeeren äußerst klimafreundlich und stellen nicht allzu viele Ansprüche an ihre Umgebung. Deshalb lassen sie sich im Spätsommer an vielen Orten und noch so kleinen Grünabschnitten finden. Egal, ob Sie die Beeren selbst pflücken oder kaufen – es gibt einige Details, auf die Sie dabei achten sollten. Brombeeren reifen nach dem Pflücken nicht mehr nach und sollten deshalb nur ausgereift geerntet werden. Halten Sie Ausschau nach dicken, dunklen und vor allem matten Beeren. Die matte Farbe ist ein Anzeichen dafür, dass die Beeren vollständig ausgereift sind. Jeder Farbton, der heller als bläulich-schwarz ist, sowie rote oder grünen Stellen sind Anzeichen dafür, dass die Beeren noch nicht reif sind. Beim Pflücken lösen sich Brombeeren mit einem Teil des Stiels und behalten dabei ihren „Kern“. Man muss sie eher abreißen – anders als bei Himbeeren, die beim Pflücken direkt vom Stiel gleiten.

Brombeeren – voller Vitamine und nicht nur im Kuchen ein Genuss

In den köstlichen dunklen Beeren steckt viel Gutes für den Körper. Beispielsweise sind die kleinen Kraftpakete reich an Antioxidantien wie Vitamin C und E. Der Gehalt an Provitamin A ist bei Brombeeren besonders hoch und auch B-Vitamine sind reichlich enthalten. Die dunklen Farbstoffe der Beere nennen sich Anthocyane. Diese sekundären Pflanzenstoffe schützen die Zellen vor freien Radikalen. Ballaststoffe und Mineralien wie Kalzium, Kalium und Magnesium runden das gesunde Paket ab. Ob direkt vom Strauch in den Mund oder zu Leckereien wie eben unserem köstlichen Brombeerkuchen verarbeitet – Brombeeren dürfen Sie daher reichlich genießen. Weitere Infos zu Brombeeren finden Sie in unserem Porträt im Waschbär-Magazin.

Das Blech mit dem Brombeerkuchen steht auf einem gedeckten Kaffeetisch, im Hintergrund isst eine Frau eine Stück des Kuchens. © Danah Ruf

Die reifen Brombeeren passen zu diesem Blechkuchen besonders gut.

Rezept für selbst gemachten Brombeerkuchen mit Streuseln vom Blech

Hier können Sie das Rezept für selbst gemachten Brombeer-Streuselkuchen vom Blech als PDF herunterladen

Das brauchen Sie für ein Blech Brombeerkuchen

  • 520 g Mehl
  • 200 g Zucker + 3 EL für die Brombeeren
  • 300 g Margarine + 1 EL für die Vanillecreme
  • 200 g gehackte Mandeln
  • 500 g Brombeeren
  • 4 EL Speisestärke
  • 4 Eigelb
  • 300 ml Milch
  • 200 ml Sahne
  • 1 TL Vanillemark
  • Puderzucker zum Bestreuen

So wird der Brombeerkuchen zubereitet

  1. Für die Vanillecreme die vier Eigelbe mit der Hälfte (100 Gramm) des Zuckers und einem Drittel der Milch (100 Milliliter) schaumig schlagen. 
  2. Das Vanillemark, die Hälfte (zwei Esslöffel) der Speisestärke und 40 Gramm des Mehls hinzugeben.
  3. Die restliche Milch (200 Milliliter) und die Sahne aufkochen. Die soeben hergestellte Vanille-Eigelb-Masse unter ständigem Rühren dazugeben. So lange rühren, bis die Masse eindickt, dann einen Esslöffel Margarine einrühren. Topf von der Kochstelle nehmen und beiseitestellen.
  4. Für den Boden 300 Gramm Margarine, die restlichen 100 Gramm des Zuckers und die verbleibenden 480 Gramm des Mehls in eine Schüssel geben. So lange vermengen, bis ein krümeliger Teig entsteht. 
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und Dreiviertel des Teigs gleichmäßig auf dem Blech verstreichen. 
  6. Den Boden bei 180 °C Umluft für 15 Minuten vorbacken.
  7. Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Vanillecreme auf dem Boden verteilen. Die Brombeeren mit drei Esslöffeln Zucker und den restlichen zwei Esslöffeln der Speisestärke vermengen und daraufgeben.
  8. Den restlichen Teig mit den gehackten Mandeln vermengen und als Streusel auf die Beeren krümeln. 
  9. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober- und Unterhitze für 30 bis 45 Minuten backen, bis er goldbraun ist. Nachdem dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.
Der Kuchen ist mit einer Vanillecreme und Brombeeren belegt. © Danah Ruf

Buttrige Streusel obenauf geben und ab in den Ofen.

Tipp: Falls Ihnen ein ganzes Blech zu viel sein sollte, gibt es zwei Möglichkeiten: Sie können den fertig gebackenen Brombeerkuchen in Stücke schneiden und einfrieren. Oder Sie halbieren einfach die Mengenangaben. Damit reichen die Zutaten für eine reguläre Springform. 

Rezepttipp: Wenn Sie einfach nicht genug von den leckeren Beeren bekommen können, sollten Sie das Rezept für diese süßen Sirup-Brombeeren auf jeden Fall ausprobieren.

 

Teilen Sie diesen Beitrag mit Ihren Freunden

Bildquellen

  • brombeer-kuchen-auf-kaffeetisch: © Danah Ruf
  • brombeerkuchen-mit-vanillecreme: © Danah Ruf
  • brombeer-kuchen-vom-blech: © Danah Ruf

Danah Ruf ist ein alter Waschbär-Hase: Nach ihrer Ausbildung bei uns hat sie als Social Media Managerin die Social-Media-Kanäle von Waschbär betreut. Nun geht sie als Studentin neue Wege, bleibt uns dank ihrer Schreibleidenschaft als Autorin fürs Magazin aber glücklicherweise weiterhin erhalten. Als Ausgleich zum Lernen und Schreiben liebt Danah die Bewegung: ob beim Radfahren, Yoga, Wandern, Bouldern, Tanzen oder Reisen. Hat sie genug Frischluft getankt, tobt sie sich kreativ in der Küche oder am Basteltisch aus – oder sucht auf Flohmärkten nach interessanten Fundstücken mit Geschichte.

Ähnliche Beiträge

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.