Energie sparen im Haushalt Energie sparen im Haushalt - einfach, bequem und nachhaltig

Energie sparen im Haushalt - einfach, bequem und nachhaltig

Wer hält es nicht für sinnvoll, Energie zu sparen? Wenn es aber darum geht, Gewohnheiten zu ändern, siegt oft die Bequemlichkeit. Dabei muss man sich gar nicht immer großartig umstellen. Oft reicht das Bewusstsein darüber, wann, wo und wie wir Energie verbrauchen. Beispielsweise lässt sich Strom sparen, indem wir das Tageslicht besser nutzen und Arbeitsflächen nach dem Lichteinfall ausrichten. Mit hellen Wänden lässt sich diese Wirkung zusätzlich unterstützen. Solche praktischen Tipps für den Alltag haben wir hier für Sie zusammengestellt. Dazu informieren wir Sie über Energiesparprodukte wie LED-Leuchten, solarbetriebene Lampen und Geräte, die den Stromverbrauch reduzieren. Wir wünschen viel Erfolg beim Energiesparen!

6 Tipps zum Energiesparen im Haushalt

  • Kochen: Topf und Platte sollten in der Größe passen (Ausnahme Induktion). Möglichst mit Deckel oder gleich mit Energiespar-Topf oder Dampfgarer kochen.
  • Kühlen und einfrieren: Beim Kauf auf Energieeffizienz achten. Die Größe des Kühlschranks auf die Bedürfnisse genau abstimmen, denn je besser der Inneraum genutzt wird, desto geringer ist der Energieaufwand. Kühl- und Gefrierschrank regelmäßig abtauen und auf gute Belüftung der Rückseite achten.
  • Waschen, trocknen, bügeln: Auf Vorwäsche verzichten und normal verschmutzte Wäsche bei nur 30°C waschen. Wäsche möglichst auf der Leine trocknen. Beim Bügeln die Restwärme des Bügeleisens nutzen und das Bügelbrett mit einem wärmereflektierenden Stoff beziehen.
  • Beleuchtung: Bei stromsparenden Leuchtmitteln wie LED-Leuchten und Energiesparlampen auf die Energieeffizienz achten. Im Garten bieten Solarlampen eine ökologische Alternative.
  • Heizen:Energie sparen durch Energiesparvorhänge und Zugluftstopper. Räume je nach Nutzung heizen, lieber Stoß- statt Dauerlüften und regelmäßiges Entlüften der Heizkörper spart Heizkosten.
  • Elektrogeräte: Beim Kauf auf Energieeffizienz achten und Elektrogeräte nicht auf Stand-by laufen lassen. Unser Tipp: Abschaltbare Mehrfachsteckdosen.

Sonnenenergie – im Haushalt und für unterwegs

Sparsame, funktionelle Stromsparer, die unabhängig machen

Die Sonne liefert uns viel mehr Energie, als wir benötigen, und das kostenlos – ohne Verbrennungsrückstände oder umweltschädliche Emissionen. Um Solarenergie im großen Stil zu nutzen, gibt es photovoltaische oder solarthermische Anlagen. Solarenergie im Haushalt lässt sich auch in kleinerem Umfang einsetzen, z.B. zur Gartenbeleuchtung, für mobile Handy-Ladegeräte, Taschenlampen oder auch Haushaltsgeräte wie Personen- und Küchenwaagen, die auch mit wenig Licht oder Kunstlicht auskommen. Das spart Strom und macht unabhängig vom Stromnetz.

Solar bringt Stimmung in den Garten

Ohne festen Stromanschluss schaffen Sie stimmungsvolle Atmosphäre z.B. mit einer Solar-Lichterkette ganz unabhängig im Garten und beim Camping. Bei Dämmerung gehen die Leuchten dank eines Lichtsensors automatisch an und spenden in der Sommerzeit sechs bis acht Stunden Licht. Für eine optimale Aufladung sollten Sie das Solarpanel nach Süden ausrichten. Achten Sie insbesondere auf die Qualitätsunterschiede von Leuchten. Produkte mit großem Solarpanel und Akkumulator sind generell lichtstärker. Zurzeit halten Solarbatterien im Durchschnitt rund zwei Jahre, doch es kommen immer umweltfreundlichere und langlebigere Akkus auf den Markt. Zu empfehlen sind Nickel-Metallhydrid- oder noch besser Li-Ionen-Akkus.

Was ist energiesparender, LED oder Energiesparlampe?

Klassische Glühbirnen sind heute im Handel kaum noch zu finden. Gut so, denn mit den umweltfreundlichen Alternativen – Energiesparlampen und LEDs – lässt sich der Stromverbrauch drastisch reduzieren. Ein Rechenbeispiel: Für eine Helligkeit von 350 Lumen (lm) braucht eine Glühbirne 40 W, die Sparlampe 7-9 W, die LED-Birne 4,4 W! In puncto Lebensdauer liegen LEDs mit bis zu 30.000 Stunden Brenndauer weit vorn, Energiesparlampen brennen ca. 10.000 Stunden, Glühbirnen nur 1.000. LEDs erwärmen sich nicht und decken verschiedene Lichtstimmungen ab – vom wohnlichen, warmweißen Licht bis zur tageslichtweißen Arbeitsbeleuchtung in Küchen oder Büros. Anders als Energiesparlampen leuchten LEDs zudem sofort in voller Stärke und sind frei von Quecksilber. Wobei es auch hier inzwischen weniger bedenkliche Energiesparlampen gibt.

Für was Sie sich letztendlich entscheiden, hängt neben der Öko- auch von der Kostenbilanz ab. Energiesparlampen sind in der Anschaffung günstiger als LEDs. Im längeren Einsatz kehrt sich das Verhältnis um. Noch mehr Strom lässt sich übrigens mit Dimmern und Bewegungsmeldern sparen.

Was ist Lumen?

Die Helligkeit wird in Lumen (lm) angegeben. Je höher der Lumenwert, desto heller die Lampe. Beispiel: Eine herkömmliche 60-Watt-Glühbirne bräuchte als Ersatz eine Energiesparlampe mit 700 Lumen, was 15 Watt entspricht.

Was ist Kelvin (K)?

Die Lichtfarbe wird in Kelvin (K) gemessen. Je höher die Zahl, desto kühler der Farbeindruck. Je niedriger die Zahl, desto wärmer ist die Lichtfarbe. Als Richtwerte für ein warmweißes Licht, ähnlich der alten Glühbirne, werden ca. 3300 Kelvin empfohlen. Um Küchen oder Büros "tageslichtweiß" zu erhellen, braucht man ein Leuchtmittel mit ca. 6000 Kelvin.

Vorteile von LED-Leuchtmittel:

  • sie passen perfekt in Ihre vorhandenen Leuchten.
  • sie sparen bis zu 80% Energie.
  • 100% Leuchtkraft in 0 Sekunden (im Gegensatz zu Energiesparlampen)
  • es entsteht keine Wärmeentwicklung bei angenehm, warmweißem Wohlfühllicht.
  • eine LED-Lampe hat eine Lebensdauer bis zu 30.000 Std.
  • im Gegensatz zur Energiesparlampe ist sie quecksilberfrei.

Wie kann man Heizkosten sparen?

Energiespartipps für die kalte Jahreszeit

Beim Heizkosten sparen gewinnt die Umwelt. Rund zwei Drittel des gesamten Energieverbrauchs eines privaten Haushalts geht laut Umweltbundesamt auf das Konto der Heizung. Weniger zu heizen ist demnach die effektivste Energiesparmaßnahme. Sie müssen jedoch nicht ungemütlich im Kalten sitzen! Es reicht, wenn Sie jeden Raum bedarfsgerecht heizen: Für Wohnräume werden 20 bis 21° C empfohlen, im Bad darf es etwas mehr sein, in Küche, Schlafzimmer und Flur weniger. Mehrmals täglich ein paar Minuten die Fenster zu öffnen, ist besser als Dauerlüften. Gegen Zugluft helfen Zugluftstopper für Fenster und Türen. Und mit einer kuscheligen Wohndecke wird es auch in Übergangszeiten schön warm und behaglich.

Da durch Fensterscheiben viel Wärme verloren geht, sollten Sie bei Dunkelheit Rollläden herunterlassen und Vorhänge zuziehen. Spezielle Energiesparvorhänge isolieren noch besser und halten zudem im Sommer die Räume schön kühl. Die Heizkörper sollten jedoch nicht bedeckt oder von Möbeln verstellt sein, damit Wärme ungehindert in den Raum gelangt. Sie sollten außerdem regelmäßig entlüftet werden, damit sich das Heizwasser gleichmäßig verteilen und optimal wärmen kann. Für die optimale Wärmeverteilung in hohen Räumen sorgt der Vornado 633 – ein Ganzjahreszirkulator.

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