Die Kupfertuch-Manufaktur Rezi in Österreich
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Einkäuferin Heidi Ritter
vor Ort bei unserem
Partner Rezi

Die Kupfertuch-Manufaktur Rezi in Österreich

Wenn man früher Töpfe wieder blitzeblank bekommen wollte, griff man zum Rezi-Tuch, einem Putztuch aus dem Weichmetall Kupfer. Rezi hat das Kupfertuch zwar nicht erfunden, galt aber lange als Inbegriff für derartige Putztücher, die das Unternehmen seit rund 70 Jahren in Österreich produziert. Wir stellen hier unseren Lieferanten vor und erklären, warum wir froh sind, dass wir das traditionelle Putztuch in den 1990er-Jahren für Waschbär wiederentdeckt haben. Und warum uns mit dem österreichischen Unternehmen schon eine lange Partnerschaft verbindet.

Unser Partner: Die Kupfertuch-Manufaktur Rezi

Rezi stellt seit rund 70 Jahren Tücher zum Putzen her. Darunter auch ein ganz besonderes Produkt, für das es weltweit nur wenige Hersteller gibt: ein Kupfertuch zum Putzen und zum Entfernen von hartnäckigen Verkrustungen. Das Tuch war eines der ersten Produkte des österreichischen Unternehmens, das Mitte des letzten Jahrhunderts gegründet wurde. Damals war das Tuch in vielen Haushalten zu finden; Rezi war der Inbegriff für Kupfertücher so wie Tempo für Papiertaschentücher steht. Mittlerweile haben andere Putzutensilien das Tuch fast in Vergessenheit geraten lassen. Doch Rezi fertigt das Kupfertuch nach wie vor. Und nicht nur das, die Produktion findet auch heute noch am Firmensitz in Vorarlberg statt, an dem knapp 30 Leute arbeiten.

Seit den 1990er-Jahren haben wir das Kupfertuch im Sortiment

Dabei kommt ein traditionelles Verfahren zum Einsatz, das Rezi in den 1950er-Jahren entwickelt hat und bei dem noch vieles Handarbeit ist. Der Maschinenpark von Rezi funktioniert nach wie vor rein mechanisch und erinnert an die Textilverarbeitung; nur dass von den Spulen und durch die Maschinen keine textilen Garne und Stoffe, sondern glänzende Kupferfäden laufen. Diese Fäden fertigt Rezi selbst. Erst wird Kupferdraht zu einem Band flach gewalzt, dann wird das Kupferband um ein Polypropylen-Band (PP-Band) gewickelt. Anschließend werden die Fäden zu einem grobmaschigen Kupferstoff verwoben. Aus diesem Stoff stellt Rezi das Kupfertuch her, das wir in den 1990er-Jahren für Waschbär wiederentdeckt haben. Mittlerweile gibt es auch weitere Produkte aus Kupfer zum Putzen, wie z.B. Topfreiniger, Schwamm oder Mikrofasertuch.

Kupfer ist recyclingfähig

Kupfer ist recyclingfähig

Das Rohmaterial bezieht Rezi in Form von Kupferdraht von einem österreichischen Lieferanten. Dieser wiederum erhält die Rohware aus Deutschland, Schweden und Polen. Reste und Abschnitte aus der Produktion gehen direkt zurück an den Lieferanten, damit der wertvolle Rohstoff wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt wird. Kupfer kann sehr gut und ohne Verluste recycelt werden.

Warum arbeitet Waschbär mit der Kupfertuch-Manufaktur Rezi zusammen?

Ein paar Mal verwenden und dann wegwerfen? Das kommt für Rezi nicht infrage und entspricht auch nicht unseren Vorstellungen von einem nachhaltigen Produkt. Waschbär und Rezi verbindet der hohe Anspruch an Funktionalität und Lebensdauer. Daher gehört das österreichische Unternehmen schon seit den 1990er-Jahren zu unseren Lieferantenpartnern. Für uns ein weiterer Pluspunkt: Rezi hat seine Produktion nicht komplett nach Asien oder Osteuropa ausgelagert. Die Produktionsanlage für die Kupferprodukte befindet sich nach wie vor am Firmensitz in Österreich. So können wir uns persönlich einen Eindruck von den guten Arbeitsbedingungen in der Manufaktur machen.

Kupfer stammt zunehmend aus Recyclingquellen

Beim Abbau des Rohstoffs Kupfer kommt es, wie bei vielen anderen Metallen auch, zu Verletzungen von Menschenrechten und Umweltstandards. Woher das Kupfer ursprünglich stammt, das Rezi von seinen europäischen Lieferanten in Form von Kupferdraht bezieht, ist aufgrund der globalen, unübersichtlichen Warenströme nicht nachvollziehbar. Generell ist es so, dass heute rund 45 Prozent des in Europa genutzten Kupfers aus Recyclingquellen stammt (Angaben lt. International Copper Study Group), Tendenz steigend. Auch Rezi leistet seinen Beitrag dazu, den wertvollen Rohstoff in den Wertstoffkreislauf zurückzuführen: Abfälle aus der Produktion gehen direkt zurück an den Lieferanten. Recycling trägt zur Schonung der Ressourcen bei, weil der Energiebedarf für die Verfahrensschritte Bergbau, Aufbereitung und Verhüttung entfallen.

Warum gibt es das Kupfertuch bei Waschbär?

Das Kupfertuch und die weiteren Produkte mit Kupfer zum Putzen können Sie in vielen Bereichen des Haushalts einsetzen. Und sie helfen Ihnen dabei, die Verwendung von Reinigungsmitteln zu reduzieren. Die Produkte eignen sich zur mechanischen Reinigung und entfernen Schmutz ganz ohne Chemie und Kratzer. Kupfer ist ein Weichmetall, mit dem Sie selbst hartnäckige Verschmutzungen und Kleberreste beseitigen können. Mit Kupfer können Sie Materialien wie Glas, Cerankochfelder, Fliesen, Pfannen und Töpfe aus Metall putzen, da diese härter als Kupfer sind. Nicht geeignet ist Kupfer für lackierte Flächen oder beschichtetes Kochgeschirr.

Das Kupfertuch ist langlebig

Zusätzliche Reinigungsmittel können Sie verwenden, müssen Sie aber nicht, Wasser reicht völlig aus. Das Wasser verbessert nicht nur die Gleiteigenschaften des Kupfers, sondern transportiert auch den Schmutz ab. Die Kupfertücher und Kupferschwämme sind bei 60 Grad in der Waschmaschine waschbar und halten deutlich länger als herkömmliche Produkte, die zum Entfernen von Verkrustungen eingesetzt werden wie Topfschwämme. Müssen sie irgendwann doch weggeworfen werden, können Sie sie recyceln und über das Altmetall wieder dem Wertstoffkreislauf zuführen.

Waschbär-Magazin

REZI Kupfertuch Putzen mit Kupfertuch: Der Geheimtipp gegen Dreck
Verkrustete Töpfe, eingebrannte Flecken auf dem Herd oder Kleberreste an der Windschutzscheibe. Wie lässt sich solch hartnäckiger Schmutz ganz leicht mechanisch und ohne Chemie entfernen? Die Lösung: Ein Kupfertuch. Warum das überzeugt und wofür es geeignet ist, erfahren Sie in unserem Waschbär-Magazin-Artikel.

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