Waschbär – Schützt, was Ihr liebt – Unsere Werte

Schützt, was Ihr liebt – Unsere Werte

Waschbär ist ein Begleiter auf dem Weg hin zu bewusstem Konsum. Wir ermutigen dazu, im Alltag ökologischer zu leben und soziale Verantwortung zu übernehmen – ohne auf etwas zu verzichten. Und wir möchten Menschen dafür begeistern, mit ihrem Handeln unsere Welt in all ihrer Vielfalt zu schützen. Basis für diesen Antrieb ist unser Leitbild und der wache Blick darauf, was um uns herum passiert.

Unser Leitbild

Die Ursprünge von Waschbär liegen in der ökologischen Protestbewegung der 1980er-Jahre. Damals wurde einer immer breiteren Öffentlichkeit bewusst, dass die Industrialisierung weitreichende und negative Folgen für Mensch und Umwelt hat. Katastrophen wie der Super-GAU von Tschernobyl, Chemieunfälle oder das Waldsterben wurden zum Sinnbild für die massiven, ökologischen Herausforderungen, mit denen unsere moderne Gesellschaft konfrontiert ist.

Wir wollten nicht mehr tatenlos zusehen. Und Protestieren oder darüber diskutieren, war uns zu wenig. Wir wurden selbst aktiv, um weitere Umweltschäden so gut wie möglich zu vermeiden oder zu reduzieren. Mit der Gründung von Waschbär war die Überzeugung verbunden, dass jeder etwas tun kann, um umweltpolitische Forderungen auch privat umzusetzen. Seit 1987 ermöglichen wir mit Wissen und Produkten, dass jeder seine alltäglichen Handlungen umweltverträglicher gestalten kann.

Unser Engagement für eine ökologischere Wirtschaft haben wir im Laufe der Jahre immer enger mit dem Einsatz für soziale und faire Arbeitsbedingungen verbunden. Denn wir sind der Meinung: Wirtschaft hat keinen Selbstzweck, sondern sie muss den Menschen dienen. Wir engagieren uns für eine Wirtschaft, die allen Beteiligten ein gutes Leben ermöglicht

Nachhaltigkeit verstehen wir als ständigen Verbesserungsprozess. Daher arbeiten wir stetig daran, unsere Produkte noch sozialer und ökologischer zu machen. Als Vorreiter für einen sozial und ökologisch verantwortungsvollen Lebensstil sind wir bereit, dafür auch ganz neue Wege zu gehen, eigene Wertschöpfungsketten aufzubauen und unsere Partner langfristig bei ihrer Entwicklung zu begleiten.

Die ökologischen und sozialen Herausforderungen sind seit der Gründung von Waschbär nicht kleiner geworden. Gleichzeitig gab es noch nie so viele Initiativenwie heute, unsere Wirtschaft nachhaltiger zu machen. Wir haben gemeinsam mit unseren Kunden einen Beitrag geleistet, das zu ermöglichen und werden das auch weiterhin tun

Was uns nach wie vor antreibt, ist die Überzeugung, dass jeder einzelne etwas verändern kann. Wir kleiden uns, wir kochen, wir putzen, wir pflegen uns, wir wohnen – und das jeden Tag. Mit den richtigen Ideen werden aus diesen alltäglichen Handlungen viele kleine Beiträge für eine nachhaltigere Welt. Wir verstehen unsere Produkte als Werkzeuge, mit deren Hilfe jeder Einzelne diese Ideen ganz einfach umsetzen kann. Für ein gutes Leben auf unserer Erde.

Was uns bewegt

Liebe Waschbär-Kundinnen und -Kunden,

vor einem halben Jahr hat sich unser Alltag massiv verändert. Die Corona-Epidemie hat unser Miteinander im sozialen und privaten Raum, unsere Art des Arbeitens und der Freizeitgestaltung auf den Kopf gestellt. Nach wie vor ist ungewiss, ob, wann und wie wir wieder an die Zeiten vor der Krise anknüpfen können.

Aber wollen wir das überhaupt? Macht das überhaupt Sinn? Wollen wir dahin zurück, wo wir vor der Krise waren? Corona hat uns gezeigt, was wir alles in kurzer Zeit schaffen können, wenn wir wollen und an einem Strang ziehen. Wir haben erlebt, was an Solidarität möglich ist, welche kreativen Projekte entstehen, wenn Gewohntes nicht mehr funktioniert — und manch einer hat auch entdeckt, wie gut selbst gebackenes Brot schmeckt!

Doch nicht nur das. Das Virus und seine Folgen hinterfragen unsere Lebensweise, die sich immer mehr von unserer eigentlichen Natur entfernt. Sie nehmen viele Probleme unserer profitgetriebenen Gesellschaft unter die Lupe, die eigentlich seit langem bekannt sind und die trotzdem bisher nicht gelöst wurden. Statt uns nach der Zeit vor Corona zu sehnen, könnten wir die Krise auch dafür nutzen, uns zu fragen, was es für ein gutes und naturgemäßes Leben wirklich braucht.

Für mich ist die Pandemie auch ein Ausdruck dafür, dass wir der Natur zu nahe getreten sind. Wenn wir unsere ausbeuterische Lebensweise nicht ändern, werden wir nicht nur mit weiteren Pandemien rechnen müssen, sondern auch mit zahlreichen Folgen unseres Raubbaus zu kämpfen haben — ganz vornweg: der Klimawandel! Dieser ist durch Corona ziemlich ins Hintertreffen geraten. Wir Waschbären betrachten das mit großer Sorge, da der Schutz des Klimas zu unserem ureigenen Anliegen gehört.

Trotz Corona haben wir das Thema weiter vorangetrieben. Zum Beispiel unterstützen wir als Entrepreneur for Future das geplante Bürgerbegehren „Fuß- und Rad-Entscheid“ an unserem Heimatstandort Freiburg. Und seit Mai dieses Jahres arbeiten wir mit Jobrad zusammen, um unseren Mitarbeitenden zu einem vergünstigten Dienstfahrrad zu verhelfen. Das sind nur zwei Beispiele dafür, wie wir als klimaneutrales Unternehmen weitere Schritte für mehr Klimaschutz unternehmen.

Auch Sie haben es in der Hand, an der Gestaltung einer anderen und besseren Zukunft mitzuwirken. Lassen Sie uns die Krise nutzen, unsere Lebensweise auf den Prüfstand zu stellen und zu einem gesünderen Verhältnis zur Natur zu finden!

Katharina Hupfer, Geschäftsführerin Waschbär GmbH


Herzliche Grüße

Ihre Katharina Hupfer – Geschäftsführerin Waschbär


PS: Gewohnte Wege verlassen und Unsicherheiten aushalten — das ist nicht einfach. Wir haben uns daher mit Prof. Dr. Jutta Heller darüber unterhalten, wie Resilienz uns dabei helfen kann, gut durch die Krise zu kommen.